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09. Januar 2009
Mit der richtigen Musik die Mitte finden - ZEN CLASSICS führt zum inneren Selbst

Seit uralten Zeiten ist Musik mehr als nur eine schöne Nebensache: Sie hilft, die innere Mitte zu finden, sich in Meditation zu versenken, den Geist auf Reisen gehen zu lassen. Musik besitzt Spiritualität. Vor allem die langsamen Tempi der Klassik sind wie geschaffen, um die Welt zu »entschleunigen«, die Konzentration zu heben und den Geist von der Hektik des Alltags zu befreien. Die Compilation ZEN CLASSICS bietet nun auf drei CDs die schönsten und berühmtesten langsamen Momente der Klassik in mustergültigen Einspielungen.
Es ist schon erstaunlich, in welcher Vielfalt träumerische Langsamkeit in der klassischen Musik daherkommt: Als meditatives Klavierstück zum Beispiel wie bei Claude Debussy, der den sanften Fluss des Mondscheins in seinem Stück Clair de lune eingefangen hat. Oder bei Erik Satie, der mit seinen Gymnopédies pure Entspannungsmusik schrieb. In anderen Titeln erstehen farbige Orchesterlandschaften auf: In Samuel Barbers berühmtem Adagio for Strings zum Beispiel, im Nocturne aus Mendelssohns Sommernachtstraum oder in Rodrigos berühmtem Aranjuez-Konzert. Unmittelbarer Ausdruck der menschlichen Seele ist seit Anbeginn der Menschheit die menschliche Stimme, weshalb Vokalmusik eine besonders enge Verbindung zum Universum zu schaffen vermag: In Richard Strauss' Lied mit Orchester Morgen oder der Vocalise von Rachmaninoff. Die große Zusammenstellung ZEN CLASSICS vereint berühmte Titel der klassischen Langsamkeit mit einer Fülle an weniger bekannten, entdeckenswerten Tracks.