04.08.2009
Biografie: August 2009
Biografie
Diana Damrau (Sopran)
Die internationale Presse bescheinigte Diana Damrau die "weltbeste Koloratursopranistin" (New York Sun) zu sein. Auszeichnungen wie Editor's Choice (Gramophone), Critic's Choice (Opera News) und ein Preis der deutschen Schallplattenkritik verliehen dem Nachdruck. Das Magazin Opernwelt kürte die Sopranistin aufgrund ihrer "darstellerisch packenden Darbietungen" zur "Sängerin des Jahres" (Opernwelt Jahrbuch 2008). Und der Guardian sah sie 2008 bereits als "Kultfigur unserer Zeit".
Diana Damrau wurde in Günzburg an der Donau (Deutschland) geboren und erhielt ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule Würzburg bei Carmen Hanganu und in Salzburg bei Hanna Ludwig. Feste Engagements führten die Sopranistin über das Stadttheater Würzburg und das Nationaltheater Mannheim an die Oper Frankfurt; von dort startete sie 2002 ihre internationale Karriere. Renommierte Dirigenten wie Zubin Mehta, Lorin Maazel, Sir Colin Davis, Christoph von Dohnanyi, Adam Fischer, Ivor Bolton, Nikolaus Harnoncourt, Pierre Boulez und Peter Schneider begleiten ihren Weg auf der Opernbühne und dem Konzertpodium.
Diana Damraus Repertoire ist sehr weit gefächert und reicht vom italienischen und französischen Fach (Gilda in "Rigoletto", Leila "Les Pêcheurs de Perles", Lakmé) über hohe lyrische Partien des deutschen Repertoires bis zu zeitgenössischen Kompositionen: Die kleine Frau in der Uraufführung von Cerhas "Der Riese vom Steinfeld" an der Wiener Staatsoper, "Hérodiade-Fragmente" von Pintscher, "1984" von Lorin Maazel (Uraufführung 2005 am Royal Opera House Covent Garden, London). Als gefragte Mozart- und Strauss-Sängerin ist sie als Konstanze (Frankfurt, München, Wien 2006), Königin der Nacht (München, London, Salzburger Festspiele 2006), Zdenka (München), Sophie (Dresden, München, Wien), Zerbinetta (Dresden, Wien, London, Met in New York 2005) und Aithra in "Die ägyptische Helena" (Met 2007) zu hören gewesen. 2004 interpretierte sie in Salieris "L'Europa Riconosciuta" anlässlich der Wiedereröffnung der Mailänder Scala unter Riccardo Muti die hoch virtuose Partie der Semele.
Weitere Projekte waren unter anderem Susanna in "Le nozze di Figaro" bei den Salzburger Festspielen 2007, Rosina in "Barbiere di Siviglia", Pamina sowie die Königin der Nacht in der "Zauberflöte", "Entführung" und "Rigoletto" an der Met, "Hänsel und Gretel" am Royal Opera House Covent Garden, Neuproduktionen von "Rigoletto" in Dresden, "Entführung" am Liceu Barcelona, "La fille du régiment" an der San Francisco Opera sowie "Hamlet" an der Washington Opera.
Neben der Oper nehmen Liederabende einen großen Raum im Schaffen der Sängerin ein. Sie ist regelmäßig zu Gast beim Kissinger Sommer und bei der Schubertiade Schwarzenberg sowie bei den Münchner und Salzburger Festspielen.
Seit 2007 nimmt Diana Damrau exklusiv für Virgin Classics auf. Neben ihrer Debüt-CD "Arie di bravura" hat Diana Damrau Opern- und Konzertarien von ihrem bevorzugten Komponisten Mozart veröffentlicht. Im November 2009 folgt das Album "COLORaturaS" mit Koloraturarien der Romantik und Frühmoderne.
Ihre aktuelle Diskografie und Tourdaten finden Sie unter www.diana-damrau.de
August 2009
